Ober Schererhof Marling | Urlaub auf dem Bauernhof | Lahnerhof
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Frühlings - Sonderwochen

Vom 01.03.2012 bis 31.03.2012
Vom 16.04.2012 bis 16.05.2012

 

Das Wetter in Marling: heiter,

Roter Hahn Urlaub auf dem Bauernhof

Südtirol

Therme Meran Südtirol

 

"Von der Frucht zum Edeldestillat"

So beschreibt sich am besten die Tätigkeit am Lahnerhof bei Marling, einem alten Obst und Weinbaubetrieb mit 6,5 Hektar Obst und 2 Hektar Reben.

Das Denkmal geschützte Hofgebäude stammt aus dem 12.Jahrhundert und befindet sich seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Lamprecht.

Die ehemalige Waschküche des Ansitzes wurde durch behutsame Sanierungs- und Umbauarbeiten zur heutigen Hofbrennerei umfunktioniert und damit ein altes Brennrecht aus der Zeit Maria Theresias wiederbelebt.

   

Mathias und Seppl Lamprecht - letzterer war  Südtiroler Landtagsabgeordneter und Regionalrat-Vizepräsident und ist im Dezember 2010 plötzlich aus dem Leben gerissen worden - stellen hier seit 1997 Edelbrände her, die zu den feinsten ihrer Art gehören.

Mathias Lamprecht ist Absolvent landwirtschaftlicher Fachschulen und war seit jeher für die Produktion in den Anlagen zuständig.  Sein Ziel ist es auch weiterhin, sortenreine Brände aus den verschiedenen am Hof wachsenden Wein- und Obstsorten herzustellen.

Schnapsbrennen war in Südtirol bei den Obst- und Weinbauern schon immer Tradition, und das Know-how wird von Generation zu Generation weitergegeben.

 


Vinschgauer Marillelerer wird aus original Vinschgauer Marillen (Aprikosen) gebrannt sie ist eine besondere rare Spezialität des Lahnerhofes; die Vogelbeeren stammen aus den Wäldern des Marlinger Hausbergs, dem  Vigiljoch
Alles andere, Obst und Trauben, gedeiht rund um den Ansitz. Die Produktion ist limitiert; jede Flasche Edelbrand ist numeriert und Teil einer begrenzten Jahresproduktion. Dies verleiht den Qualitätsdestillaten einen besonderen Grad an Exklusivität.
 
 

 

Wenn das Obst die richtige Reife hat, wird gepflückt und eingemischt, schonend vermalen und schließlich in den kupfernen Brennblase zweimal destilliert.


Aus 100 Kilogramm Obst gewinnt man ein bis drei Liter reinen Schnaps, der noch auf Trinkstärke (42 Prozent) herabgesetzt  und dann gelagert wird, Grappa etwa im Barriquefass.


Die Destillate des Lahnerhofes begeistern mit seinem feinen, sortentypischen Aroma und dem Geschmack. Nicht jedes Jahr gibt es die ganze Palette; wenn z.B. ein gutes Aprikosenjahr ist, wird mehr Marille destilliert und im nächsten Jahr dann weniger.

Wesentlich ist für Mathias  Lamprecht aus einem aromatischen, gesunden Ausgangsmaterial mittels einer langsamen Vergärung und Destillation ein edles Produkt zu gewinnen. Auch die Lagerung ist sehr wichtig, damit das edle Produkt reifen kann. Ein Jahr Ruhe für ein Destillat bringt natürliche Reifung. Dadurch wird es rund und gewinnt an Milde und Qualität. Er rät außerdem dazu, die Brände dunkel, das heißt im Originalkarton und stehend aufzubewahren.
 

Für Gruppen führt Mathias Lamprecht auch Hof- und Brennereiführungen durch, mit Erläuterungen von der Blüte über die Ernte bis zur Verarbeitung und Lagerung. Zum Schluß wird natürlich bei einer Brettlmarende verkostet und zwar im urigen, uralten Steinkeller des Ansitzes, der im Herbst auch für das traditionelle Törggelen mit "Keschten" (Kastanien) und "Suser" (frischer Eigenbauwein) zur Verfügung steht.
 

Was ursprünglich ein Hobby der Brüder war, hat sich zu einer veritablen Brennerei entwickelt, die mit Leidenschaft geführt wird. Der Kundenkontakt ist dabei ein wichtiger Faktor: Der kleine Laden am Hof ist nur auf Voranmeldung zum Verkosten und Verkauf offen. Ca. 80 Prozent der Brände wird ab Hof verkauft, der Rest geht an Delikateßgeschäfte, Vinotheken und Restaurants.

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Neben den hofeigenen Destillaten kann man am Lahnerhof auch die von Schwester Annelies nach Mutters Rezept hausgemachten Fruchtaufstriche aus Zwetschgen,  Marillen, Himbeeren und Johannisbeeren erwerben.

Wer einmal Ferien auf dem Bauernhof machen möchte, ist auf dem  Obst- und Weingut "Oberschererhof," von Mathias Lamprecht, herzlich willkommen.